
Das Studium ist so angelegt, dass die behandelten Inhalte als Material dargeboten werden, an dem die Studierenden im Fragen, Bewegen und Vertiefen innere Entwicklungen durchmachen können. Dabei gilt: Ein Thema als Hauptkurs für eine Woche in den ersten beiden Stunden am Morgen. Dies wird begleitet und angeregt durch die tägliche Menschenweihehandlung und durch die fortlaufenden Kurse (Kunst, Evangelium, Sprachgestaltung…).
Das Zusammenleben mit den anderen Studierenden aus vielen verschiedenen Ländern und Sprachen sorgt für viel äußere und innere Bewegung und ist ein stetiges Lernfeld. Referate und Jahresarbeiten schaffen individuelle Vertiefungsmöglichkeiten. In der Begleitung und im Austausch mit den Leitenden des Seminars klärt sich mit der Zeit, ob der jeweils eigene Weg in das Priestertum als Beruf – oder in einen priesterlichen Ansatz in einem ganz anderen Berufsfeld führt. Hilfreich ist, wenn dafür von Beginn an eine grundsätzliche Ergebnisoffenheit vorhanden ist.