Zur Geschichte des Priesterseminars und seiner Gebäude
Schon vor der Gründung der Christengemeinschaft am 16. September 1922 war »Ausbildung« ein zentrales Thema der Initiativträger.

Zunächst fanden Kurse an verschiedenen Orten statt. Nach 11 Jahren konnte am 14. März 1933 das erste Seminargebäude eingeweiht werden. Der 2. Weltkrieg bedeutete eine tiefe Zäsur: Das Verbot der Christengemeinschaft durch die nationalsozialistischen Machthaber 1941 und die Zerstörung des Seminargebäudes am Ende des Krieges machten eine Fortsetzung der Arbeit an diesem Ort zunächst unmöglich. Unmittelbar nach dem Endes des Krieges aber wurde unter weitgehend improvisierten Umständen wieder mit Studiengängen begonnen. Am 25./26. April 1953 konnte die Einweihung des zweiten Seminargebäudes gefeiert werden.
Durch die wachsende Zahl der Studierenden und sich ausweitende Curricula wurde dies in den nächsten Jahrzehnten spürbar zu klein. Nach langer Planung entstand an seiner Stelle das dritte, heutige Seminargebäude. Am 16. September 1982 wurde es eingeweiht und beherbergte seitdem schon viele Studentengenerationen.
1986 konnte in fußläufiger Entfernung ein Studentenwohnheim im Albuchweg eingeweiht werden, das auch heute noch, je nach Bedarf, den Studierenden des Priesterseminars oder anderen Studierenden
anthroposophischer Studienstätten im Umkreis Wohnraum gibt.